„Raus aus unseren Bädern!“ - Freiheitlicher Gemeinderatsklub fordert striktes Betretungsverbot für Straftäter in allen städtischen Badebetrieben

Vor dem Hintergrund der entsetzlichen Übergriffe in Freibädern, die in den letzten Tagen den Medien zu entnehmen waren, setzt der FPÖ-Gemeinderatsklub mit einem Antrag zum Betretungsverbot von Sexualstraftätern ein klares Zeichen gegen sexuelle Übergriffe in Freibädern.

„Freibäder sollen Orte der Erholung, des Vergnügens und der Sicherheit sein, insbesondere für Familien mit Kindern. Doch leider häufen sich in den vergangenen Jahren erschütternde Vorfälle, bei denen es in Freibädern zu sexuellen Übergriffen gekommen ist. Es ist untragbar, dass Menschen, welche sich an Frauen oder sogar Kindern vergriffen haben, weiterhin Zugang zu unseren Bädern haben sollen. Der Schutz der Bevölkerung muss oberste Priorität haben“, stellt der Freiheitliche Klubobmann Paul Dürnberger klar. „Aktuell gibt es keine wirksamen Mechanismen, um rechtskräftig verurteilte Straftäter dauerhaft von städtischen Badeanlagen fernzuhalten. Selbst Täter, welche ihre Übergriffe direkt in Freibädern verübt haben, können nach Verbüßung ihrer Strafe zurückkehren – ein unhaltbarer Zustand. Die Stadt darf hier nicht länger wegschauen. Wer sich in einem städtischen Bad an irgendjemanden vergeht, hat dort für immer nichts mehr verloren. Ein sexueller Übergriff in einem unserer Bäder muss ein lebenslanges Betretungsverbot für den Täter zur Folge haben“, so Dürnberger. „Darüber hinaus fordern wir auch mindestens zehn Jahre Betretungsverbot bei allen anderen Straftaten, die in unseren städtischen Bädern verübt werden, z. B. bei Diebstahl, Körperverletzung oder Sachbeschädigung. Wir fordern die Stadtregierung auf, umgehend für klare Verhältnisse zu sorgen und die Sicherheit in unseren Freibädern nachhaltig zu gewährleisten. Mit diesem Antrag macht der Freiheitliche Gemeinderatsklub deutlich: Wir fordern null Toleranz gegenüber Tätern und vollen Schutz für die Bevölkerung.“