Innenstadtverkehr in Salzburg: Freiheitliche Kritik an Sommer-sperre – Forderung nach praktikablen Alternativen
Utl.: Die von der linken Stadtregierung präsentierten Pläne, die Salzburger Innenstadt in den Sommermonaten Juli und August für den Pkw-Durchzugsverkehr zu sperren, stoßen bei der Stadt-FPÖ auf Ablehnung. Unter dem Deckmantel der Verkehrsberuhigung wird hier ein weiterer Bremsklotz für die Mobilität der Salzburger sowie die lokale Wirtschaft installiert.
Klubobmann Dürnberger bezeichnet die Vorschläge als unausgereift und wenig praxistauglich. „Die Ideen der linkslinken Stadtregierung hierzu sind ein Hohn gegenüber allen Bürgern, die sich echte Verkehrslösungen erwarten“, so Dürnberger. Autofahrer aus anderen Regionen des Bundeslandes, wie den Gebirgsgauen, werden als unerwünschte Störenfriede behandelt, anstatt sie als Kunden und Besucher in unserer Stadt wertzuschätzen. Der Handel und die Gastronomie in der Altstadt, die ohnehin unter den schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen leiden, werden durch solche Verbote weiter geschwächt.
„Anstatt den Autofahrern die Ein- und Durchfahrt zu verbieten, muss man funktionierende und günstige Alternativen etablieren. Attraktive Park & Ride – Möglichkeiten, bessere Busverbindungen und vor allem ein entsprechendes Leitsystem, um den Parksuchverkehr zu reduzieren. Erst wenn diese Lösungen bestehen, kann man über alles andere diskutieren. Da dies alles nicht der Fall ist, werden die Durchfahrtsbeschränkungsmaßnahmen in der vorliegenden Form nicht unterstützen“, so Dürnberger abschließend.