FPÖ Salzburg: „Elongó-Förderung entlarvt: 70 % der Gelder fließen direkt in NGO-Gehälter“

 Utl: Mit völligem Unverständnis reagiert die FPÖ Salzburg-Stadt auf die erneute Zusage einer Förderung in Höhe von 22.000 Euro für das Integrationsprojekt Elongó. In Zeiten explodierender Lebenshaltungskosten zeigt die linke Stadtregierung Salzburg einmal mehr ihre völlig verschobene Prioritätensetzung.

Besonders sauer stößt den Freiheitlichen die Kostenaufschlüsselung auf: Von der Gesamtsumme entfallen satte 16.000 Euro auf Personalkosten. Damit fließen fast drei Viertel der Fördersumme direkt in die Taschen von Vereinsfunktionären. Dass von 22.000 Euro Steuergeld allein 16.000 Euro direkt in Personalkosten versickern, entlarvt das ganze System. „Das ist keine Integrationspolitik, das ist eine Provokation gegenüber jedem Steuerzahler“, so FPÖ Sozialsprecherin Renate Pleininger.

„Integration ist eine klare Bringschuld. Wer in Salzburg leben will, muss sich aus Eigenantrieb anpassen, anstatt sich an der Hand nehmen zu lassen. Dass hier Dinge wie Fotoshootings oder Zoobesuche mit Flüchtlingen vom Steuerzahler mitgetragen werden sollen ist ein schlechter Scherz. Wenn Privatpersonen ihre Freizeit und ihr eigenes Geld dafür hergeben wollen, ist das ihre Sache, aber die öffentliche Hand muss diesen Fördersumpf nun endlich trockenlegen“, so Klubobmann Paul Dürnberger.

Die FPÖ fordert ein sofortiges Ende dieser finanziellen Willkommenskultur, wie sie von LH-Stellvertreterin Marlene Svazek auf Landesebene bereits konsequent eingeleitet wird. „Das Geld wäre bei all jenen Salzburgern, die ihre Rechnungen nicht mehr zahlen können, wesentlich besser aufgehoben als in den Taschen des Asyl-NGO-Förderkomplexes. Wir fordern eine Reform des Förderwesens. Das Geld der Salzburger muss für die Salzburger eingesetzt werden und nicht für Projekte, die lediglich die linke Blase bedienen“ so Dürnberger abschließend.