Utl.: Mit scharfer Kritik reagiert Salzburger Stadt-FPÖ auf die Pressekonferenz der Stadtregierung zur Sperre des Neutors sowie auf die damit verbundenen Verkehrsmaßnahmen. Für die Freiheitlichen steht fest: Das Neutor muss nach Ende der Baustellenarbeiten wieder für den Autoverkehr geöffnet werden.

„Die monatelange Vollsperre des Neutors verkehrspolitisch schon schwierig genug, die dauerhafte Durchfahrtsbeschränkung samt 12-Millionen Euro teurer Begegnungszone ist jedoch ein Frontalangriff auf alle Salzburgerinnen und Salzburger, die täglich auf ein funktionierendes Straßennetz angewiesen sind“, erklärt Klubobmann Paul Dürnberger. „Die linke Stadtregierung will den massiven Ausweichverkehr und die damit verbundene Belastung durch Chaos in den umliegenden Stadtteilen zum Dauerzustand machen.“

„Anstatt die Verkehrsinfrastruktur endlich funktionsfähig zu halten und bestehende Probleme zu lösen, führt die Stadtregierung ihren ideologischen Feldzug gegen das Auto unbeirrt weiter. Eine Begegnungszone an einem der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte der Stadt ist nicht nur realitätsfremd, sondern verkehrspolitisch schlicht verantwortungslos“, so Dürnberger.

Für völliges Unverständnis sorgt zudem, dass die Festspielbaustelle von der Stadtregierung auch noch als angebliche „Chance für die Verkehrswende“ verkauft wird. „Während tausende Salzburger im Stau stehen und wertvolle Zeit verlieren, träumt die Stadtpolitik von einer autofreien Wunschwelt. Es ist mir auch vollkommen unverständlich warum ÖVP-Vizebürgermeister Florian Kreibich auf einer gemeinsamen Presskonferenz mit den Links-Parteien gute Miene macht, obwohl die ÖVP doch angeblich gegen die dauerhafte Sperre des Neutors ist. Warum spricht er nicht offensiv an, was eigentlich geboten wäre: Das Neutor muss nach Ende der Baustelle wieder für den Autoverkehr offen sein, Punkt! Offenbar sind wir Freiheitlichen hier die einzige Kraft, die konsequent kritisch bleibt, vernunftorientiert handelt und eine ehrliche Alternative zu Rot-Rot-Grün bietet“, so Dürnberger abschließend.