FPÖ-Klubobmann Dürnberger: „Stadt-ÖVP nun offensichtlich auch auf dem Weg zur Anti-Autofahrer-Partei“

Utl: ÖVP-Neu-Vizebürgermeister Christoph Brandstätter macht sich bereits im Antrittsinterview für Begegnungszonen und die gezielte Verdrängung des Individualverkehrs stark. Die Freiheitlichen blieben also die einzige politische Kraft an der Seite der Autofahrer.

„Brandstätter bezeichnet sich als ‚Freund der Begegnungszonen‘ und erklärt, dass Tempobeschränkungen und Begegnungszonen den Individualverkehr automatisch zurückdrängen würden. Übernimmt nun auch die Volkspartei die linksgrüne Verkehrsideologie, deren einziges Ziel es ist, den motorisierten Individualverkehr Schritt für Schritt aus der Stadt zu verdrängen? Fällt jetzt auch die ÖVP den Salzburger Autofahrern in den Rücken? Der Eindruck drängt sich jedenfalls auf, wenn man solche Ausführungen liest“, kritisiert FPÖ-Klubobmann Paul Dürnberger.

„Besonders irritierend ist, dass Brandstätter einerseits von Freiwilligkeit beim Umstieg auf die Öffis spricht, andererseits aber ganz offen erklärt, Autofahren müsse bewusst mühsamer werden. Wer den Menschen das Autofahren absichtlich erschwert, setzt ja eben nicht auf Freiwilligkeit, sondern auf Bevormundung. Das ist eine Politik der Schikanen und Verbote, die wir historisch nur zu gut aus Salzburg kennen, auch wenn sie anders verpackt wird“, so Dürnberger.

„Salzburg braucht keine ideologisch motivierte Verkehrspolitik, die wir bedauerlicherweise von den Grünen nur zu gut seit Jahrzehnten kennen. Was Salzburg braucht, ist eine lösungsorientierte Verkehrspolitik die das Auto als legitimes Verkehrsmittel neben den anderen mitdenkt. Wer den Wirtschaftsstandort stärken und die Lebensqualität erhalten will, darf Autofahrer nicht systematisch benachteiligen. Es ist bezeichnend, dass sich offenbar nun auch die Stadt-ÖVP dem linken Einheitsblock und dessen Anti-Auto-Kurs anbiedert. Die FPÖ ist damit offenbar die einzige Partei in der Stadt Salzburg, die sich ohne Wenn und Aber zur Legitimität des motorisierten Individualverkehrs bekennt“ erklärt Dürnberger abschließend.