FPÖ-Klubobmann Dürnberger: „Einheimische zuerst“ muss ins städtische Wohnleitbild.

Utl: KPÖ-Vizebürgermeister Dankl hat seinen Entwurf für das neue Wohnleitbild der Stadt Salzburg präsentiert. Ein entscheidender Punkt wird jedoch vollkommen außer Acht gelassen, nämlich das Thema Wohngerechtigkeit für die einheimische Salzburger Stadtbevölkerung.

„Während zahlreiche Salzburger seit Jahren vergeblich auf eine leistbare und familiengerechte Wohnung warten, müssen sie zusehen, wie der ohnehin viel zu knappe Wohnraum auch noch unfair vergeben wird und die Falschen zum Zug kommen. Für uns als Freiheitliche in der Stadt Salzburg ist deshalb klar: Der Grundsatz ‚Einheimische zuerst‘ muss verbindlich im städtischen Wohnleitbild verankert werden“, betont Klubobmann Paul Dürnberger.

„Wer in Salzburg verwurzelt ist, hier arbeitet, sich engagiert, seinen Beitrag für unsere Stadt leistet, muss bei der Vergabe städtischer Wohnungen Vorrang haben. Das ist keine Neiddebatte, sondern eine notwendige Verteilungsdebatte, wenn man auf die konkreten Zahlen schaut. Es geht um Fairness gegenüber der eigenen Bevölkerung“, erklärt FPÖ-Klubobmann Paul Dürnberger.

Das zeigt sich nicht nur in zahlreichen Bürgergesprächen, sondern auch bei mehreren persönlichen Lokalaugenscheinen. „Wir haben gerade wieder diese Woche betroffene Familien in ihren Wohnungen besucht und uns selbst ein Bild gemacht. Die Zustände sind teilweise erschütternd. Einheimische Salzburger Familien leben zu fünft in einer Zweizimmerwohnung, teilweise ohne funktionierende Heizung. Das ist für unsere Stadt schlicht untragbar und unwürdig“, so Dürnberger.

„Vizebürgermeister Dankl hat um das Thema Migration und Wohnen immer stets einen großen Bogen gemacht. Das ist auch kein Wunder, ist die KPÖ doch eine linksradikale Grenzen-auf-Partei, die aber strategisch klug genug ist, das nicht vor sich herzutragen, da dies bei den Salzburgern alles andere als populär ist. Das Wohnleitbild der Stadt Salzburg muss die Interessen der einheimischen Bevölkerung wieder stärker in den Mittelpunkt rücken. Ansonsten werden wir, wenn es dann im Herbst dem Gemeinderat vorgelegt wird, in keinem Fall zustimmen können“, erklärt Dürnberger abschließend.