FPÖ-Klubobmann Paul Dürnberger: Erstes Resümee zur Neutor-sperre zeigt: Nach Ende der Baustelle muss die PKW-Durchfahrt wieder möglich sein!

Dürnberger: „Verkehr verschwindet nicht durch Sperren, diese Tatsache dürfte nun auch Roten, Grünen und Kommunisten bekannt sein. Dass man die notwendige Sperre jedoch mit einem miserablen Baustellen-Management kombiniert, lässt den Verdacht aufkommen, dass man hier ganz bewusst Frust durch Stau bei den Autofahrern erzeugen möchte.“

Die ersten Tage der baustellenbedingten Neutorsperre zeigen deutlich, welche Folgen der Wegfall einer zentralen innerstädtischen Verkehrsverbindung hat. Rund um den Müllner Hügel kommt es zu massiven Behinderungen, selbst der öffentliche Verkehr kämpft mit Verspätungen von bis zu 40 Minuten und mehr. Für die FPÖ Salzburg-Stadt ist klar: Aus diesen Erfahrungen kann nur eine Konsequenz gezogen werden, die Wiedereröffnung für den individuellen PKW-Durchzugsverkehr nach Ende der Baustelle ist unausweichlich!

„Die ersten Tage der durch die Baustelle bedingten Sperre haben überdeutlich gezeigt: Das Neutor ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt dieser Stadt und muss nach Abschluss der Bauarbeiten wieder für alle Verkehrsteilnehmer uneingeschränkt zur Verfügung stehen“, fordert FPÖ-Klubobmann Paul Dürnberger.

Besonders unverständlich sei für die FPÖ, dass zeitgleich mit der Neutorsperre auch die Verkehrsführung rund um den Makartplatz durch Bauarbeiten erheblich eingeschränkt wird. Selbst die Stadt bezeichnet die gleichzeitig laufenden Baustellen als zusätzliche Herausforderung. „Man nimmt das Chaos ganz bewusst in Kauf, weil man es ja von Seiten der links-grünen Fraktionen den Autofahrern in der Stadt so unangenehm wie möglich machen möchte. Notwendige Arbeiten schön und gut, aber solche Eingriffe müssen zeitlich vernünftig getaktet und organisiert werden. Wenn man den Verkehr an mehreren neuralgischen Punkten gleichzeitig massiv einschränkt, ist das Chaos vorprogrammiert“, kritisiert Dürnberger.

Die Stadt-FPÖ fordert daher endlich ein Gesamtverkehrskonzept statt immer neuer Einzelmaßnahmen.  „Den versprochenen Plan B für den Verkehr ist uns die Rot-Rot-Grüne Stadtregierung bis heute schuldig geblieben. Stattdessen erleben die Salzburger seit Jahren einen Nadelstich nach dem anderen gegen den motorisierten Individualverkehr. Diese Salamitaktik wird längst durchschaut. Salzburg braucht keine Politik des Aussperrens, sondern eine Verkehrspolitik mit Verstand, die Öffis, Autos, Radfahrer und Fußgänger gleichermaßen berücksichtigt. Die Probleme und das Chaos rund um die Neutorsperre sollten für Rot, Grün und KPÖ Anlass genug sein, ihre Pläne noch einmal gründlich zu überdenken“, schließt Dürnberger.