Klubobmann Paul Dürnberger: „Undifferenzierte Verherrlichung von Zuwanderung“ – Stadt-FPÖ erteilt Denkmal für Arbeitsmigra-tion eine klare Absage

Utl: „Deplatziert und am Rand der Provokation gegenüber den Salzburgern“ so bezeichnet die FPÖ Salzburg Stadt die Pläne zur Errichtung eines Denkmals für Arbeitsmigration in der Landeshauptstadt. Dieses ist im heutigen Kulturausschuss gegen die Stimmen der Freiheitlichen beschlossen worden.

​Laut Beilage des Amtsberichtes soll das Denkmal einen Ort schaffen, „der das Bewusstsein für die positiven Aspekte der Zuwanderung schärft und den Gewinn an Vielfalt als Bereicherung für die Stadtgemeinde zum Ausdruck bringt“. „Diese Floskeln grenzen vor der Tatsache der mannigfaltigen Probleme, welche die völlig verfehlte Migrationspolitik der vergangenen Jahrzehnte verursacht hat, an eine Provokation. Statt sich mit der tatsächlichen Geschichte der Zuwanderung nach Salzburg und Österreich historisch-kritisch auseinanderzusetzen, wollen linke Ideologen mit 80.000 Euro Steuergeld ein Denkmal errichten, das Migration und Multikulti-Vorstellungen regelrecht verherrlicht“, kritisiert FPÖ-Klubobmann Dürnberger.

„Es geht hier nicht darum, keinen Respekt vor den Lebensleistungen vieler Migranten zu haben, welche im Zuge der Arbeitsmigration nach Österreich gekommen sind und hier einen vorbildlichen Beitrag geleistet haben. Es geht darum, dass Politiker jener Parteien, welche mit ihrer gescheiterten Migrationspolitik jahrzehntelang falsche Versprechen abgegeben haben, nun ein Denkmal errichten wollen, ohne die Folgen ihrer unzähligen Fehlentscheidungen und gebrochenen Versprechen aufzuarbeiten. Und das grenzt wirklich an Verhöhnung“, so Dürnberger abschließend.