FPÖ Salzburg: Wohnbau-Irrsinn in Itzling – Stadtregierung riskiert Parkplatz-Chaos und Verlust der Lebensqualität

Utl: Mit der Brechstange drückte die Stadtregierung die umstrittene Nachverdichtung in der Goethesiedlung durch, gegen die Stimme der FPÖ und gegen die berechtigten Sorgen vieler Anrainer.

Bis zu 250 neue Wohnungen sollen auf einem bereits dicht verbauten Areal entstehen, und das ausgerechnet auf einem der größten Parkplatzflächen der Siedlung. Die Folge ist absehbar: ein massives Parkplatz- und Verkehrschaos für die über 2.500 Bewohner.

„Hier wird auf dem Rücken der Bevölkerung experimentiert. Von einer sogenannten ‚Innovationspartnerschaft‘ profitieren am Ende Bauträger – die Probleme bleiben bei den Menschen vor Ort hängen“, kritisiert der FPÖ Gemeinderatsklub scharf.

Die FPÖ stellt klar: Wer 880 bestehende Stellplätze zur Disposition stellt, ohne konkreten Ersatz zu garantieren, handelt fahrlässig.

Auch die Vorgangsweise wirft Fragen auf:
Drei gemeinnützige Bauträger erhalten Baurechte auf städtischem Grund. Transparenz und Kontrolle bleiben dabei auf der Strecke. Gleichzeitig wird die Bevölkerung mit Beschwichtigungen abgespeist, anstatt sie ernsthaft einzubinden.

„Leistbarer Wohnraum ist notwendig, aber nicht durch planloses Zubetonieren gewachsener Stadtteile. Diese Politik verschärft Probleme, statt sie zu lösen“, so die FPÖ.
„Was hier als Fortschritt verkauft wird, ist in Wahrheit ein riskantes Experiment mit offenem Ausgang, zulasten der Salzburger Bevölkerung“, so der freiheitliche Gemeinderatsklub abschließend.